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Netzagentur sperrt fast eine Million Elektrogeräte

Bonn. Die Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr fast eine Million im Internet angebotene Billig-Elektrogeräte aus dem Verkehr gezogen, weil sie Funkstörungen oder gar Stromschläge verursachen können. Gesperrt worden seien 986 000 Geräte - ein neuer Höchststand, sagte ein Behördensprecher. Viele Geräte behinderten durch unzulässig hohe Sendeleistungen, falsche Frequenzen oder mangelhafte Abschirmung der eigenen Strahlung den Funkverkehr. Die Zahl der unsicheren Angebote im Internethandel wächst offenbar stark: 2013 lag die Zahl noch bei 268 000. Aktuell gehe es oft um sogenannte FM-Transmitter, die Musik etwa von einem Smartphone per Funk zu einem Abspielgerät übertragen, so die Netzagentur. Bemängelt wurden auch Funkkopfhörer, Handfunkgeräte, Steckdosen und Drohnen. Ein steigender Anteil der Produkte stamme aus China, sagte Netzagentur-Chef Jochen Homann. Käufer sollten auf die CE-Kennzeichnung achten. dpa/nd

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