Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Jäger für Todesschuss in ein Maisfeld vor Gericht

Nauen. Nach einem tödlichen Schuss auf ein Liebespaar in einem Maisfeld muss sich ein 31-jähriger Jäger seit Montag vor dem Amtsgericht Nauen verantworten. Er hatte bei der Polizei eingeräumt, im vergangenen September bei Nauen im Havelland von einem Hochsitz aus geschossen zu haben, als er ein Rascheln in dem Feld hörte. Dabei wurde ein 31-Jähriger tödlich verletzt, der sich dort in der Dämmerung mit einer damals 23-Jährigen zu einem Schäferstündchen getroffen hatte. Die Frau wurde schwer verletzt und überlebte nach einer Notoperation. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Jäger fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor. In dem Prozess geht es um die Frage, ob er seine Sorgfaltspflicht verletzt hat. Denn nach den Vorschriften muss sich ein Jäger davon überzeugen, ob er ein Tier vor der Flinte hat. Für den Prozess ist am 23. Januar ein weiterer Termin angesetzt. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln