Holm verschafft »R2G« Atempause

Koalitionskrise nach Rücktritt nicht ausgestanden / Initiativen protestieren gegen Müller

  • Von Martin Kröger und 
Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Krisensitzung jagt Krisensitzung. Zwischendrin wird telefoniert, Kurznachrichten werden verschickt oder die eine oder andere Presseerklärung abgestimmt. Steht die Koalition kurz vor dem Platzen? Soweit will derzeit zwar kaum jemand gehen. Aber der Start der neuen rot-rot-grünen Landesregierung in Berlin, auf die viele so große Hoffnungen gesetzt haben, hätte in den vergangenen Tagen und Wochen kaum schlechter verlaufen können. Nach dem turbulenten Wochenende mit der ultimativen Aufforderung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) an Bausenatorin Katrin Lompscher (LINKE), ihren wegen Stasi-Vorwürfen und seinem Umgang damit belasteten Staatssekretär Andrej Holm (parteilos, für LINKE) zu entlassen, überschlugen sich am Montagmorgen weiter die Ereignisse.

Zunächst trafen sich am Montag die Fraktionsspitzen von SPD, Linkspartei und Grünen im Abgeordnetenhaus. Dabei sollte es ursprünglich nicht nur um die Causa Holm gehen, sonder...


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