Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

María Dolores lässt Männer strammstehen

Spaniens Verteidigungsministerin bringt sich bereits für die Nachfolge von Premier Mariano Rajoy in Stellung

  • Von Heinz Krieger, Valencia
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In der rechten Volkspartei PP, die mit Mariano Rajoy Spaniens Regierungschef stellt, rumort es. Zwar ist die Volkspartei stärkste Partei und legt in den Meinungsumfragen seit der komplizierten Regierungsbildung durch Rajoy im November 2016 kontinuierlich zu. Dennoch herrscht Unruhe unter den »Baronen«, den Landesvorsitzenden der Konservativen in den Autonomen Regionen. Die sind sich nicht einig über den Führungsstil von Rajoy, der vielen als zu zaudernd vor allem aber als zu angepasst an die jeweilige öffentliche Stimmung gilt.

Für den Parteitag im Februar steht die Wiederwahl des bald 62-jährigen Galiciers Rajoy fest. Dennoch beginnt intern schon die Debatte über seine Nachfolge. Denn sein Vorgänger José María Aznar hatte 2004 ein Zeichen gesetzt: Er trat nach zwei erfolgreichen Amtsperioden als Regierungschef nicht erneut an. Zwei Amtszeiten seien genug, befand er.

Noch redet niemand offen über Rajoy, der im vergangenen November seine...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.