Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Fukushima-Flüchtlingen droht Wohnungsverlust

Tokio. Fast sechs Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima droht Tausenden Flüchtlingen der Verlust ihrer bisher kostenlosen Wohnungen in anderen Teilen Japans. Die Behörden streichen rund 27 000 Menschen, die das Gebiet um den Unglücksreaktor nach der Katastrophe im März 2011 freiwillig verlassen hatten, ab Ende März das Wohngeld. Für viele Betroffene sei die Übernahme der Mietkosten jedoch der »einzige Rettungsanker«, sagte die Betroffene Noriko Matsumoto am Dienstag. Ein Sprecher der örtlichen Regierung wies die Vorwürfe zurück. Alle Gebiete, für die es keine offizielle Evakuierungsanordnung gegeben habe, seien inzwischen wieder sicher, sagte er. Die Bewohner könnten dort wieder ein »normales Leben« führen. Sie hätten daher keinen Anspruch mehr auf eine Ersatzwohnung. Einige Flüchtlinge könnten aber weiterhin ein geringes Wohngeld erhalten. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln