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Keine absolute Mehrheit im Europaparlament

Langwierige Wahl des neuen EU-Parlamentspräsident

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Straßburg. Im Europaparlament hat in zwei Wahlrunden kein Kandidat für das Amt des Präsidenten die notwendige absolute Mehrheit erzielt. Das beste Ergebnis schaffte am Dienstag jeweils der Kandidat der christdemokratischen Europäischen Volkspartei (EVP), der ehemalige italienische EU-Kommissar Antonio Tajani. Er erhielt im zweiten Wahlgang nach Angaben des scheidenden Parlamentspräsidenten Martin Schulz (SPD) 287 von 691 gültigen Stimmen. Der Bewerber der Sozialdemokraten, der Italiener Gianni Pittella, kam mit 200 Stimmen auf Platz zwei.

Vier Bewerber kleinerer Fraktionen erzielten zusammen 204 Stimmen. Damit ging die Wahl in die dritte Runde, die am Abend stattfinden sollte. Bis dahin konnten Kandidaten ihre Bewerbung zurückziehen. Laut Geschäftsordnung ist ein Kandidat gewählt, wenn er die absolute Mehrheit der Stimmen erhält. AFP/nd

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