Mini-Mutation mit Folgen

Ein winziger »Fehler« im Genom führte zu einem enormen Gehirnwachstum

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Auf die Frage, wodurch sich der Mensch von anderen Tieren wesentlich unterscheide, lautet die Antwort häufig: durch seine überragenden geistigen Fähigkeiten, die er seinem großen Gehirn verdankt. Dessen Masse ist mit rund 1350 Gramm zweifellos beachtlich, aber keineswegs Spitze im Tierreich. Bei Elefanten wiegt das Gehirn ca. 5000, bei Pottwalen sogar 8000 bis 9000 Gramm.

Nun sind diese Tiere extrem groß und schwer, so dass es sinnvoll erscheint, die Gehirngröße nicht absolut anzugeben, sondern relativ, also bezogen auf die jeweilige Körpergröße. Hier schneidet der Mensch besser ab, denn sein Gehirn macht rund zwei Prozent seines Körpergewichts aus. Beim Wal sind lediglich 0,01 Prozent. Bezieht man allerdings auch Kleinsäuger in die Betrachtung mit ein, geht der menschliche Vorsprung wieder verloren. Bei Spitzmäusen zum Beispiel beträgt das Hirngewicht über vier Prozent des Körpergewichts.

Gibt es überhaupt ein hervorstechend...

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