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Wuppertal-Institut. Die Idee sogenannter Reallabore ist Kind der ökologischen Wissenschaft, die mit Hilfe naturwissenschaftlicher Erkenntnisse eine sozial-ökologische Transformation anstrebt. Vorreiter dieses Gedankens ist das Wuppertal-Institut, das inzwischen international als Thinktank agiert. Es startete 1991 mit 40 Wissenschaftlern aus den Bereichen Energie, Umwelt, Verkehr, Klima und nachhaltige Ökonomie. Heute sind über 200 Mitarbeiter in Wuppertal und Berlin tätig. Zielsetzung ist unter anderem die Forschung und Entwicklung von »Leitbildern, Strategien und Instrumenten für Übergänge zu einer nachhaltigen Entwicklung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene«.

Beim Start 1991 stand das Land Nordrhein-Westfalen als Energiestandort vor dem Problem, die Treibhausgasemissionen gemäß den Empfehlungen der Enquete-Kommission von 1987 zur »Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre« zu reduzieren. Gleichzeitig war die erste Klimakonferenz in Rio de Janeiro 1992 in Planung. Vor diesem Hintergrund stieß der damalige Ministerpräsident Johannes Rau die Gründung des Instituts an und konnte den damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker als Gründungspräsidenten gewinnen.

In seiner Anfangszeit konzentrierte sich das Institut auf die Debatte um den »nachhaltigen Übergang der Energie- und Ressourcensysteme« und war hier führend. Heute versteht es sich als »Ermöglicher von Utopien«. Man will durch »Disziplinen übergreifende und Praxis integrierende Forschung Wissen zum Wandel generieren« und somit zur »ökologisch, ökonomisch und sozial gerechten globalen Transformation« beitragen. tgn

wupperinst.org

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