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Nur einmal kurz geschwitzt

In Berlin sichert der deutsche Tischtennisnachwuchs den Nationalteams die Qualifikation

  • Von Sebastian Bähr
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Bundestrainer Jörg Roßkopf sitzt mit verschränkten Armen auf seinem Stuhl. Der Rückstand beträgt bereits 1:2, die neben ihm wartenden deutschen Nachwuchsspieler starren nervös auf die vor ihnen liegende Platte. Der 20-jährige Länderspieldebütant Dang Qiu kann sich kaum gegen seinen serbischen Kontrahenten durchsetzen, die Bälle fliegen ihm um die Ohren. Das gegnerische Team um die Trainer Dragan Klajic und Tomicic Srdjan springt unter Jubelgeschrei bei jedem gewinnbringenden Aufschlag ihrer Athleten auf. Beim deutschen Trio herrscht betretenes Schweigen - von den Tribünen gibt es nur verhaltenes Klatschen.

»Der Einsatz der jungen Spieler ist sehr wichtig. Es gibt leider nicht viele solcher Wettkampfsituationen, bei denen sie im Nationaltrikot Erfahrung sammeln können«, hatte Roßkopf noch vor dem Spiel erklärt. Bewusst hatte er auf die Spitzenprofis um den Weltranglistensechsten Dimitrij Owtscharow und Rekordeuropameister Timo Boll...


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