Zwischen Fake-News und Apokalypse

Der Kurator Arne Vogelsang über die Desinformationskampagne seines Perfomance-Labels im Theaterdiscounter

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Herr Vogelgesang, an diesem Donnerstag wird das Bühnenprojekt GOG/MAGOG uraufgeführt. Das Programm besteht aus insgesamt vier Teilen. Los geht es mit dem ersten Part »Ukraine«. Was erwartet den Besucher?
Unser Projekt beschäftigt sich mit der Lust und dem Schrecken von Desinformation. Wir nehmen uns das aktuelle Weißbuch der Bundeswehr zur Vorlage und gehen die darin neu definierten deutschen Außengrenzen ab. Dabei wird es apokalyptisch, es ist sozusagen eine Etappenreise mit Endzeitstimmung. Wir laden die Besucher in unser Camp ein, in dem sie automatisch zum integralen Teil der Szenerie werden, wie in uralter Stammestradition im Gruppenverbund am Lagerfeuer oder im Zelt mit einem wärmenden Tee sitzen, Videos schauen und Musik hören. Wir erzählen Geschichten vom Krieg. Gleichzeitig aber sind wir in einer Faktenschlacht, in der potenziell nichts wahr ist.

Die Ukraine ist der Startpunkt der Reise, die in Etappen weiter über Syrien...


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