Bis ganz nach vorn dauert›s noch lange

Die besten deutschen Eisschnellläufer wollen beim Heimweltcup in Berlin weitere »Lichtpunkte« setzen

  • Von Klaus Weise
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eisschnelllaufen war einst eine deutsche Paradedisziplin im Wintersport. Inzwischen hat es sich zum Sorgenkind entwickelt. Die Athleten der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) waren bei Olympia 2014 medaillenlos geblieben. Mit Sportdirektor Robert Bartko wollte die DESG die Stellschrauben danach wieder auf Erfolg ausrichten. Nachdem dann auch bei den Weltmeisterschaften 2016 keine Medaille errungen wurde, kam mit Jan van Veen ein neuer Bundestrainer hinzu. Beide sehen sich auf wohltuende Weise nicht als Heilsbringer, sondern als nüchterne und realistische Analytiker.

Das wurde bei der Auftaktveranstaltung zum an diesem Freitag startenden Weltcup in Berlin deutlich. Van Veen, dessen entspannt wirkenden Aussagen ein Faible für hintersinniges Understatement erkennen ließen, brachte in einem einzigen Satz Bilanz und Ausblick auf einen Nenner, wofür andere lange Impulsreferate benötigen: »Wir haben lange Zeit gebraucht, um unt...

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