Peter Stäuber, London 27.01.2017 / Wirtschaft und Umwelt

Erinnerung an ein Massaker

Aktivisten und Angehörige fordern Entschädigung vom Bergbaukonzern Lonmin

Ein leiser Protest in der bitteren Londoner Kälte: Rund zwei Dutzend Aktivisten haben sich am Donnerstagmorgen im Finanzdistrikt der britischen Hauptstadt aufgestellt, in den Händen halten sie Bilder der jungen Männer, die am 16. August 2012 bei der Platinmine von Marikana erschossen wurden. Der aus Südafrika angereiste Bischof Johannes Seoka liest die Namen der Opfer vor: 34 sind es, getötet von der Polizei, die gewaltsam gegen die Bergarbeiter vorging, als diese für eine Lohnerhöhung streikten. Das Massaker von Marikana ist einer der tödlichsten Zwischenfälle in der jüngeren Geschichte Südafrikas.

Aktivisten und Vertreter von Solidaritätsgruppen aus Südafrika, Deutschland und der Schweiz sind nach London gekommen, um gegen den Bergbaukonzern Lonmin zu protestieren, der die Mine von Marikana betreibt. In der Haberdashers’ Hall hielten die Aktionäre des Konzerns ihre Jahresversammlung ab. Die Protestierenden wollen sie dazu bewege...

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