Erzieher im Warnstreik

Erzieher und Sozialpädagogen der Stadt haben am Donnerstag für eine bessere Bezahlung protestiert. Nach Gewerkschaftsangaben waren am Morgen fast 4000 Beschäftigte in einen ganztägigen Warnstreik. Sie folgten einem Aufruf der Gewerkschaften ver.di und GEW, denen zufolge etwa jede zweite öffentliche Kita sowie viele Ganztageseinrichtungen geschlos᠆sen. Die Gewerkschaften wollen den Druck auf die Arbeitgeber in den kürzlich begonnenen Tarifverhandlungen für die Angestellten der Länder erhöhen. Sie kritisieren, dass Beschäftigte der Länder deutlich weniger verdienen als ihre Kollegen beim Bund und bei den Kommunen. Berliner Erzieher bekommen demnach monatlich bis zu 400 Euro weniger als ihre Kollegen in Brandenburg. Rot-Rot-Grün hat sich bereits vorgenommen, die Gehaltslücke zu schließen. dpa/nd

Dazu passende Podcast-Folgen:
  • ndPodcast
    Interview mit Aicha Jamal vom Bündnis revolutionärer 1. Mai / Außerdem: Keine Räumung der Potse? / Strom kommt in öffentliche Hand / Ab jetzt Wahlkampf
    • Länge: 00:18:06 Stunden

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung