Werbung

Mehrheit für Ausbau der Überwachung

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die große Mehrheit der Berliner ist für einen Ausbau der Videoüberwachung auf Bahnhöfen und auch auf öffentlichen Plätzen. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der »Berliner Zeitung« unterstützen demnach 80 Prozent der Befragten diese Forderungen. Die Mehrheit für zusätzliche Kameras gilt für alle Altersklassen und für Anhänger aller Parteien.

Das Sicherheitsgefühl der Befragten hängt aber laut der Umfrage mehr von der Präsenz der Polizei ab als von den Videokameras. 64 Prozent fühlen sich sicherer, wenn Polizisten in der Nähe sind. Durch Videokameras fühlen sich 42 Prozent der Befragten sicherer. Für 57 Prozent haben die Kameras keinen Einfluss auf ihr Sicherheitsgefühl.

Am häufigsten fühlen sich AfD-Anhänger durch Polizeipräsenz und Kameras sicherer. Es folgten mit abnehmendem Einfluss auf das Sicherheitsgefühl die Wähler von CDU, FDP, SPD, Linkspartei und Grünen. Bei den Grünen-Anhängern spielen Polizei und Kameras generell nur eine geringe Rolle, wenn es um das Sicherheitsgefühl geht.

Offenbar weniger Auswirkung als gedacht haben die Diskussionen über mehr Videoüberwachung sowie der Rückzug des Wohn-Staatssekretärs Andrej Holm (parteilos, für LINKE) wegen Stasi-Vorwürfen auf die Zustimmungswerte zur rot-rot-grünen Koalition. Denn nach der Forsa-Umfrage haben sich die Werte für die Senatsparteien nur wenig geändert. Wenn am Sonntag Abgeordnetenhauswahl wäre, würde die SPD im Vergleich zum Vormonat erneut 20 Prozent erhalten, die Linkspartei käme auf 16 Prozent (minus eins), die Grünen auf 15 Prozent (minus eins). Die oppositionelle CDU würde ebenfalls erneut 20 Prozent bekommen, gleichbleibend bei zwölf Prozent liegt der Zustimmung für die AfD. Für die FDP würden acht Prozent der Befragten stimmen (plus eins). dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen