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Kanada: Anklage nach rassistischen Mord in Moschee

Entsetzen über Terroranschlag in Québec / Tatverdächtiger fiel in der Vergangenheit durch rechtsradikale Äußerungen auf

  • Von Olaf Standke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Blutbad in der Großen Moschee von Québec wäre nicht der erste ausgeführte oder gerade noch vereitelte Terroranschlag in Kanada. Zuletzt wurde vor einem halben Jahr in der Provinz Ontario ein IS-Anhänger erschossen, bevor er in Strathroy eine selbst gebaute Bombe zünden konnte. Im Oktober 2014 tötete ein Islamist einen Soldaten am Weltkriegsdenkmal von Ottawa. Wenige Monate zuvor erschoss ein schwer bewaffneter Mann in Moncton (New Brunswick) drei Polizisten - er war kein Islamist. 2005 hatte ein Waffennarr nahe Mayerthorpe (Alberta) aus Hass auf Polizisten sogar vier Beamte ermordet. Doch selten war der Schock im Lande so groß wie nach dem jüngsten Vorfall, der am späten Sonntagabend sechs Menschen das Leben kostete; 19 Besucher im Gotteshaus wurden zum Teil schwer verletzt und schweben in Lebensgefahr.

Wie das muslimische Kulturzentrum mitteilte, handelt es sich bei den Opfern im Alter zwischen 39 und 60 Jahren um binationale...


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