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Weniger rechte Aufmärsche in Berlin - aber radikaler

Rechtsextremisten haben ihre Aktivitäten von der Straße in andere Bereiche verlagert / Weniger Veranstaltungen, mehr Teilnehmer

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die medienwirksame Aktion der rechten »Identitären-Bewegung« am Brandenburger Tor ist in der Aufzählung zu den Aufmärschen in Berlin des »antifaschistischen pressearchivs und bildungszentrums berlin« (apabiz) gar nicht enthalten. Im August vergangenen Jahres hatten rund 15 Rechtsextremisten das Wahrzeichen kurzfristig besetzt, Pyrotechnik gezündet und fremdenfeindliche Transparente aufgehängt, bevor die Polizei sie festnahm. Ebenfalls unbeachtet ließen die Rechercheure des apabiz die nahezu täglichen Miniaktionen von sogenannten Reichsbürgern vor dem Bundestag. Die vielen Kundgebungen mit ein bis zwei Teilnehmern hätten das Gesamtbild zu sehr verzerrt, hieß es.

Anders als noch vor dem Jahr 2014 gelingt es dem apabiz nicht mehr, jeden rechten Aufmarsch in der Hauptstadt selber zu beobachten – dazu hat sich die bloße Anzahl viel zu stark erhöht. »Wir beschreiben das als soziale Bewegung von Rechts«, sagt apabiz-Mitarbeiter Kilian Be...


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