Werbung

Wiedervernässung als Wirtschaftsfaktor

Kamp. Am vergangenen Dienstag wurden landesweit erstmals auf einer Anbaufläche bei Kamp im Landkreis Vorpommern-Greifswald Rohrkolben maschinell geerntet. Dies zeige, dass wiedervernässte Moorflächen Chancen zu neuen nachhaltigen Nutzungen böten, sagt Christian Schröder vom Greifswald Moor Centrum. Er sieht in Rohrkolben einen Rohstoff, der aufgrund seiner dämmenden und tragenden Eigenschaften zur Entwicklung ökologischer Baustoffe tauge. In den ländlichen Regionen Vorpommerns könnten so neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Wiedervernässung von einst zu landwirtschaftlichen Zwecken trockengelegten Mooren ist in der Bevölkerung allerdings oft sehr umstritten. Anwohner befürchten ein Ansteigen des Grundwasserspiegels und den Verlust von Nutzflächen. nd/dpa Foto: dpa/Stefan Sauer

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!