Spaniens Energiearmut ist tödlich

Weil der Winter streng und der Strom teuer ist, sind Arme besonders gefährdet

  • Von Ralf Streck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Immer wieder kommen in Spanien Menschen auf tragische Weise ums Leben, weil sie den Strom nicht mehr bezahlen konnten. So auch die 81-jährige Rosa. Sie erstickte vergangenen November in ihrer Wohnung im katalanischen Reus, nachdem eine Kerze einen Brand verursacht hatte. Mit dieser musste sie ihre Wohnung beleuchten, weil der Stromversorger Gas Natural ihr den Strom wegen unbezahlter Rechnungen abgestellt hatte. Doch der Versorger hatte nicht einmal den örtlichen Sozialdienst konsultiert, wie es vorgeschrieben ist.

Dieser Fall sorgte für massive Proteste, weil er besonders tragisch war. Doch die Zahl derer, die in Spanien an Energiearmut leiden ist hoch und nimmt stetig zu. Gemäß einer Studie der Vereinigung für Umweltwissenschaften (ACA) fordert die Energiearmut schon mehr als 7000 Menschenleben im Jahr. Das schätzen die Autoren anhand von Daten der UN-Gesundheitsorganisation WHO. Das seien fast doppelt so viele Menschen, »wie du...

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