Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Der lange Weg zur Eurokrise

Mit der Wirtschafts- und Währungsunion des Vertrags von Maastricht wurden neoliberale Prinzipien verankert

  • Von Etienne Schneider
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Rückblickend erscheinen die wichtigsten Momente des europäischen Integrationsprozesses oft als lineare Abfolge von Vertragswerken. Doch so gerät aus dem Blick, welche progressiven Alternativen zur heutigen EU in den entscheidenden Auseinandersetzungen historisch verschüttet gingen.

Das ist vielleicht nirgendwo so deutlich wie beim im Februar 1992 unterzeichneten Vertrag von Maastricht. Dieser begründete nicht nur die institutionelle Architektur der EU in ihrer jetzigen Form. Er legte auch alle wesentlichen, neoliberalen Grundzüge der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion mit dem Euro als ihrem Kernstück fest.

Heute, 25 Jahre nach dem Vertrag von Maastricht, ringt die Linke mehr denn je um ihre Position zur EU und zum Euro: Die EU zu einem solidarischen Europa umbauen? Oder Spielräume für progressive Politik auf nationalstaatlicher Ebene durch die Abkehr von der europäischen Integration zurückgewinnen? Der neoliberale Ch...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.