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Innerdeutscher Pendelverkehr

Viele Ostdeutsche fahren zum Arbeiten in den Westen - in der Gegenrichtung ist weniger los

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wer an einem Sonntagnachmittag auf der A 20 in Mecklenburg unterwegs ist, dem bietet sich für gewöhnlich folgendes Bild: Während sich auf der Spur Richtung Westen viele Autos drängeln, ist die nach Osten führende Seite beinahe autofrei. Der Grund: Viele Pendler aus Mecklenburg-Vorpommern sind nach einem Wochenende zu Hause auf dem Weg zurück zu ihrem Arbeitsort in den alten Bundesländern. Etwa 70 000 Berufspendler gibt es allein im Nordosten. Die meisten von ihnen haben einen Job im Westen. Wer nahe der alten Grenze lebt, pendelt meist täglich - etwa nach Hamburg. Wer hingegen in Ostvorpommern wohnt, sieht die Familie oft nur am Wochenende.

Ein ähnliches Bild bietet sich in Sachsen-Anhalt. Die 2016 veröffentlichte Pendler-Statistik der Bundesarbeitsagentur für Arbeit vermeldete hier einen neuen Rekord. Demnach zählte man im Schnitt mehr als 141 000 sogenannte Auspendler, also Beschäftigte, die zum Arbeiten in ein anderes Bundeslan...


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