»Kultur« statt »Rasse«

Die »Neue Rechte« umfasst Akteure, die sich im Gegendiskurs vor allem zu den Veränderungen, die unter dem Stichwort »1968« firmieren, positionieren

  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Identitären konzentrieren sich auf Aktionen wie Besetzungen oder, wie sie es nennen, »ästhetische Interventionen«, wie beispielsweise 2016 in Wien die Störung des Theaterstücks »Die Schutzbefohlenen« von Elfriede Jelinek, das sich explizit mit der Flüchtlingsthematik auseinandersetzt. Auch wenn sie nach Ansicht von Julian Bruns »theoretisch eher schwach« aufgestellt sind, lassen sich neurechte Ideen als Stichwortgeber identifizieren.

Die »Neue Rechte« umfasst Akteure, die sich im Gegendiskurs vor allem zu den Veränderungen, die unter dem Stichwort »1968« firmieren, positionieren. Sie wenden sich gegen Marxismus und Liberalismus als politische Konzepte. Im Gegensatz zur »alten Rechten« beziehen sie sich nicht auf den Nationalsozialismus, sondern die »Konservative Revolution«, die als eigenständige rechte Strömung in der Weimarer Republik zuerst vom Publizisten Armin Mo...


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