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Das Fatum ist ein Laufband

Ulrich Rasche bringt am Schauspiel Frankfurt »Sieben gegen Theben/Antigone« quälend und reizvoll auf die Bühne

  • Von Björn Hayer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wer Ulrich Rasche wählt, kann sicher sein: Da ist auch der Regisseur, wie man ihn kennt, drin. Man weiß, dass seine Inszenierung episch wird, für das Publikum und für die Schauspieler. Denn letztere müssen endlos gegen Laufbänder schreiten. Und dann gibt es noch den antiken Chor, dessen sich der Ausnahmeästhet in all seinen Aufführungen nur allzu gern bedient.

»Wehe, ihr Verrückten!«, ruft das Stimmenkollektiv den Zuschauern in Rasches neuer Aufführung »Sieben gegen Theben« in Frankfurt am Main schleifenartig und unter tosender Musik entgegen, nachdem jedoch das Schlimmste schon eingetreten ist. Nach dem Tod des Ödipus haben sich seine Söhne derart verfeindet, dass der eine, Polyneikes, einen blutigen Feldzug gegen den Herrschaftsanspruch seines Verwandten Eteokles (Alexander Fehling) auf Theben anzettelt. Obgleich wir von der Tabula rasa nichts sehen, erfahren wir über Botenberichte von dem Gräuel und dem Schrecken, die über die ägypt...


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