Eklat in BVV Lichtenberg

NPD-Verordneter rechtfertigt NS-Justiz

(ND). Zu einem Eklat kam es am Donnerstagabend in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Lichtenberg. In der Diskussion über einen Antrag der Linkspartei-Fraktion, im Rahmen der Neugestaltung des Nöldnerplatzes eine Gedenktafel für den ermordeten antifaschistischen Widerstandskämpfer Erwin Nöldner aufzustellen, hielt der NPD-Verordnete Jörg Hähnel das Todesurteil gegen Nöldner für rechtmäßig. Nöldner sei wegen Vergehen mit Waffen und Sprengstoff verurteilt worden und dies sei das Recht eines souveränen Staates, behauptete der Rechtsextremist. Zudem kritisierte er, dass es sich bei der geplanten Tafel um ein »Ritual« handeln würde, das selbst »das Gedenken der DDR in den Schatten stellt«. Erwin Nöldner war Mitglied der KPD und leistete Widerstand gegen das Hitler-Regime. Er wurde im Juli 1944 verhaftet, zum Tode verurteilt und in Brandenburg hingerichtet. Die BVV-Fraktionen der Linkspartei und der SPD verurteilten gestern »auf das Schärfste die Verharmlosung des Dritten Reiches und die Verhöhnung des Widerstandskämpfers Erwin Nöldner« durch Hähnel. Die Antifa Hohenschönhausen erklärte, Hähnel habe »offen seine Sympathie für den Nationalsozialismus und die damalige Ermordung politischer Gegner« gezeigt. Damit könne sich die NPD-Fraktion »nicht mehr hinter sozialen Phrasen verstecken«. Hähnel sitzt seit September ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 209 Wörter (1422 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.