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Ohne Mehrwert keine Observation

Innenausschuss behandelt erneut Verhalten von Behörden im Fall des Attentäters Anis Amri

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Ende des Tagesordnungspunktes zum Attentäter Anis Amri sind die Mitglieder des Innenausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses so schlau wie am Anfang. Die Neuigkeiten gab Staatssekretär Torsten Akmann (SPD) gleich zu Beginn der Besprechung am Montag bekannt: Nach der ersten Registrierung Amris beim Landesamt für Gesundheit und Soziales, das im Herbst 2015 noch für Flüchtlinge zuständig war, ließ er sich dort zwei weitere Male registrieren - mit jeweils unterschiedlichen Alias-Namen. Das erste Mal wurde der Mann, der am 19. Dezember mit einem Lkw auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz vor der Gedächtniskirche fuhr und zwölf Menschen tötete, als Anis Amri nach Nordrhein-Westfalen weitergeschickt. Das zweite Mal sollte er als Ahmad Zaklul in Berlin bleiben. Bei seiner dritten Registrierung, dieses Mal als Ahmad Zazur, sollte er weiter nach Hamburg reisen. Diese Erkenntnisse änderten allerdings nichts an der »ausländerbehördliche...


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