Rettung für eine hessische Investruine

Kaum genutzte ICE-Strecke soll dem Nahverkehr dienen

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vielen Autofahrern springt auf der chronisch überlasteten A 66 zwischen Hessens Hauptstadt Wiesbaden und der Bankenmetropole Frankfurt am Main eine parallel verlaufende moderne elektrifizierte Bahntrasse ins Auge, auf der nie ein Personen- oder Güterzug zu rollen scheint. Die Rede ist von einer 13 Kilometer langen, zweigleisigen Verbindung zwischen Wiesbadens Hauptbahnhof und der von modernen ICE-Zügen frequentierten Hochgeschwindigkeitsstrecke (HGS) Köln-Rhein-Main. Der Abschnitt ist seit Ende 2002 in Betrieb und halbiert die Reisezeit Frankfurt am Main - Köln gegenüber der alten Rheintalstrecke auf gut eine Stunde.

Im Zuge der Planung in den 1990er Jahren hatten sich Wiesbadener Kommunalpolitiker dafür stark gemacht, dass die Landeshauptstadt, über deren Gebiet die HGS verläuft, auch an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen werde. Erst nach jahrelangem Tauziehen gaben Bahn und Bund grünes Licht für die 13-Kilometer-Strecke. Doch...


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