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Fernwärmekunden bekommen Geld zurück

Bonn. Zahlreiche Fernwärmekunden dürfen sich in den nächsten Monaten auf Rückzahlungen oder Preissenkungen freuen. Das Bundeskartellamt vereinbarte mit mehreren Anbietern Erstattungen oder reduzierte Preise im Gesamtvolumen von rund 55 Millionen Euro, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Sie hatte den Unternehmen »missbräuchliche Preisüberhöhungen« in den Jahren 2010 bis 2012 vorgeworfen. Allein das Unternehmen Innogy, hervorgegangen aus dem Energiekonzern RWE, erstattet seinen Kunden den Angaben zufolge über die nächsten beiden Jahresabrechnungen insgesamt 12,3 Millionen Euro. Kartellamtspräsident Andreas Mundt erklärte, der Nachweis eines »missbräuchlich überhöhten Preises« für Fernwärme sei »ausgesprochen schwierig«. Zugleich sei der Verbraucher in diesem Bereich besonders »schutzbedürftig«, da er in der Regel nicht zu einem anderen Versorger wechseln könne. AFP/nd

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