Wer will, kann mit ihm reden

John Adams, derzeit »Composer in Residence« bei den Berliner Philharmonikern, wird 70

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf der Website der Berliner Philharmoniker ein Foto, darauf der Weißblonde bei Tageslicht am Schreibtisch vor breitem Fenster sitzt. Wie siebzig sieht er gar nicht aus. Freundlich-verschmitzt, fast jungenhaft lächelt der Mann in die Kamera, dicht am Mund der Bleistift. John Adams komponiert noch auf Papier mit Noten. Elektronische Musik verachtet er keineswegs, sondern bindet sie nötigenfalls ein.

Wer will, kann mit ihm reden, hier, in Berlin, seine Musik hören und ihn als Musiker erleben. Der US-amerikanische Komponist ist derzeit »Composer in Residence« am Hause des Simon Rattle, mit dem er befreundet ist. Er komponiert, probt mit Ensembles, dirigiert eigene und fremde Werke, stiftet Kontakte, arbeitet mit jungen Musikerinnen und Musikern der dortigen Orchesterakademie. Hohes Pensum und enormer Erfahrungsgewinn reichen einander die Hand.

Höhepunkt bisher: In der Philharmonie kam vor wenigen Wochen sein Oratorium »The Gospel Accordin...


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