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Auf dem Weg zur PiS-Metropole

Nationalkonservative wollen Warschau um 32 Gemeinden vergrößern

  • Von Wojciech Osinski, Warschau
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Jacek Sasin, ein Politiker der regierenden nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), der sich seit Jahren vergeblich um den Posten des Warschauer Bürgermeisters bemüht, hat unlängst ein Gesetz eingebracht, das die polnische Hauptstadt zu einer »Mega-Metropole« erweitern soll. Wenn es nach ihm ginge, sollten der Stadt 32 umliegende Gemeinden einverleibt werden.

Die seit elf Jahren in der Kapitale regierende Bürgerplattform (PO) zeigte sich in ersten Stellungnahmen empört. »Hin und wieder habe ich den Eindruck, dass vor meinen Augen ein Film aus der Zeit der Volksrepublik abläuft. Was wollen die Herren von der PiS denn noch zerstören?«, fragte Warschaus Bürgermeisterin Hanna Gronkiewicz-Waltz während einer Pressekonferenz Anfang Februar. Ranghohe Politiker der Opposition im Sejm behaupten nicht unzutreffend, dies sei nur ein weiterer »hinterlistiger« Schachzug der seit 2015 auf Landesebene regierenden PiS, um bei d...


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