Schäuble will teure Lücke schnell gestopft haben

Bundesfinanzminister weist vor Untersuchungsausschuss zu umstrittenen Steuerdeals Schuld von sich

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wies am Donnerstag Vorwürfe zurück, er habe zu lange gebraucht, um eine Gesetzeslücke schließen, die illegale Cum-Ex-Geschäfte und damit Steuervermeidung in Milliardenhöhe ermöglicht hatten. »Das Gesetzgebungsverfahren war außerordentlich komplex«, sagte er vor dem Cum-Ex-Untersuchungsausschuss des Bundestages. Auch seien die Absprachen zwischen Bund und Ländern schwierig gewesen.

Der Untersuchungsausschuss kam auf Betreiben der Opposition zustande. Er soll Licht ins Dunkel bringen, warum einer der größten Steuerskandale der Bundesrepublik geschehen konnte. Dabei geht es um die mehrfache Rückerstattung der Kapitalertragssteuer mit Hilfe illegaler Aktiendeals rund um den Dividendenstichtag. Möglich machte dies eine Gesetzeslücke, die spätestens seit 2002 bekannt war. Der Gesetzgeber schloss sie allerdings erst zehn Jahre später. Experten sprechen von einem Schaden von rund zwölf Milliard...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: