Weil will nichts gewusst haben

Niedersächsischer Ministerpräsident weist in der VW-Affäre alle Vorwürfe von sich

Die Besuchergalerie des Raums E 700 im Bundestagsanbau war am Donnerstagnachmittag gut gefüllt. Denn der dort tagende Abgas-Untersuchungsausschuss erwartete einen Zeugen, der durch die jüngsten Aussagen des früheren VW-Aufsichtsratschefs Ferdinand Piëch stark belastet worden ist. Demnach soll der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) als einer von vier VW-Aufsichtsräten bereits ein halbes Jahr vor der Öffentlichkeit, nämlich im März 2015, über die Abgasmanipulationen des Autokonzerns informiert worden sein.

Weil bestritt vor dem Ausschuss allerdings die Aussagen Piëchs und erklärte, erst am Abend des 19. Septembers 2015 aus der abendlichen »Tagesschau« von den »Fehlentwicklungen« erfahren zu haben. Gemeint waren die Manipulationen an der Software der Motorsteuerung, mit deren Hilfe Volkswagen die strengen US-Abgasnormen umgehen konnte. Der Wolfsburger Konzern hatte die Software zudem nicht nur in den USA verwendet,...

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