Oliver Eberhardt 17.02.2017 / Wirtschaft und Umwelt

Geheimdienst, Abgasskandal, Fragezeichen

Einem Bericht des Magazins »Der Spiegel« zufolge soll der ehemalige Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Beth, Juwal Diskin, Anfang 2015 während eines Treffens dem damaligen VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch ein Dokument vorgelegt haben, aus dem hervorgegangen sei, dass US-Behörden den einstigen VW-Chef Martin Winterkorn frühzeitig auf Manipulationen von Abgaswerten bei Dieselfahrzeugen hingewiesen haben. Das Treffen hatte demnach der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, arrangiert, der auch teilgenommen habe. Medien berichten unter Berufung auf »deutsche Geheimdienstkreise«, das Dokument sei »wahrscheinlich« von US-Geheimdiensten an Schin Beth weiter gegeben worden und so zu dessen ehemaligem Chef gelangt.

Primor, der den diplomatischen Dienst 1999 verließ, habe Diskin das Gespräch mit Piëch nur vermittelt; Primor selbst habe kein geschäftliches Interesse an dem Gespräch gehabt. 2016 gründ...

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