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Flüchtlingsrat kritisiert Landesbehörde

Der Berliner Flüchtlingsrat wirft dem Landesamt für Flüchtlingsfragen (LAF) vor, dass die Behörde verhindere, dass Geflüchtete in Wohnungen umziehen können. »Mühsam gefundene Mietwohnungen können nicht bezogen werden. Die Geflüchteten bleiben in menschenunwürdigen Notunterkünften und werden dort physisch und psychisch krank«, sagt Georg Classen vom Flüchtlingsrat Berlin. Obwohl die Abläufe im LAF zu Mietsachen Anfang des Jahres neu organisiert wurden, sollen sich die Prüfung der Mietangebote und die Auszahlung der Mieten »unzumutbar in die Länge«, heißt es seitens der Flüchtlingsunterstützer. Als Konsequenz aus der Misere fordert der Flüchtlingsrat eine bessere Personalausstattung der Behörden und eine gesamtstädtische Kraftanstrengung. mkr

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