Pappe oder Plastik?

Erste Pfandsysteme für To-Go-Kaffeebecher erfolgreich

  • Von Sebastian Stoll, Freiburg
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Mittags wird es bei Benny Haas immer voll. Dann drängen sich in seinem engen Café viele Studenten der nahe gelegenen Freiburger Uni und stehen vor allem für Herzhaftes an: belegte Brote oder Laugengebäck. So selbstverständlich wie das Stimmengewirr des jungen Studententages ist das dauernde Zischen des Kaffeeautomaten - und die Frage, die Benny Haas den meisten Kunden stellt: »Pappe oder Plastik?«

Er will wissen, ob sie ihren Kaffee zum Mitnehmen im Einwegbecher aus Pappe oder aus dem Mehrweggeschirr trinken wollen. »Im November gab es eine Phase, in der wollten schätzungsweise neun von zehn Kunden Plastik haben. Inzwischen sind es etwas weniger, vielleicht fünf von zehn. Das ist o.k., wenn man bedenkt, dass der erste Hype vorbei ist.«

»Der erste Hype« - das war, als im vergangenen Herbst zahlreiche Cafés und Kneipen der Stadt das Projekt »FreiburgCup« starteten: Um keine Müllberge aus Pappe zu produzieren, wird der Kaffee-To-Go auch im ...


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