Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Mit Poesie die Welt retten

Nichts wird so dringend gebraucht wie neue Perspektiven: Am Sonntag gingen die Berliner Filmfestspiele zu Ende

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Preise sind immer ein Risiko. Für den, der sie vergibt, ebenso wie für den, der sie bekommt. Es gibt keine Gerechtigkeit dabei. Man wählt nicht nur aus, man erwählt jemanden. Das ist und bleibt ein sehr subjektiver Akt.

Natürlich setzt die Ungerechtigkeit, die darin liegt, den einen auszuzeichnen und den anderen nicht, sofort Emotionen frei: Warum dieser und nicht der? Und schon wird es für alle unangenehm. Die Berlinale mit über 400 gezeigten Filmen, achtzehn davon im Wettbewerb, macht da jedes Jahr aufs Neue keine Ausnahme.

Und doch ist der Ton in diesem Jahr spürbar anders, zurückgenommener - auf der Leinwand und nun auch bei der Preisverleihung. Festivaldirektor Dieter Kosslick spricht davon, »die Welt mit Poesie retten« zu wollen. Ein illusionärer Anspruch, gewiss, doch vielleicht ein notwendiger für die Kunst. Die besondere Art der Wettbewerbsfilme dieses Jahrgangs bestätigt ihn.

Es gab schon Berlinalen, da wurden ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.