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6 Stunden Wirklichkeit

Mehr Dokumentationen

Rund sechs Stunden Dokumentationen pro Tag - auf diesen Wert aus dem Vorjahr wollen das Erste und die dritten ARD-Programme auch 2017 kommen. Programmdirektor Volker Herres kündigte am Mittwochabend in Berlin an, »den Dingen professionell, wahrheitsliebend und unabhängig auf den Grund zu gehen«. Von den Filmemachern forderte er Neugier und Offenheit. Sie sollten auch während der Produktion den Mut haben, die eigene Position zu verändern.

Dokumentationen seien das beste Mittel, Lebenswirklichkeiten differenziert und differenzierend abzubilden sowie die Probleme einer komplexer werdenden Welt in der Tiefe zu durchleuchten und zu »hinterfragen«, ergänzte die ARD-Vorsitzende Karola Wille, Intendantin beim Mitteldeutschen Rundfunk. So werde den Menschen geholfen, sich eine Meinung zu bilden.

Herres verwies zudem auf die bevorstehenden Wahlen in Deutschland sowie in den Niederlanden und in Frankreich. Zwischen »Echtzeit«-Neuigkeiten und »Echtzeit«-Fälschungen und zwischen Trollen, Bots und »Lügenpresse«-Diffamierungen müsse das öffentlich-rechtliche Fernsehen seine Versprechen einhalten.

Zu den Schwerpunktthemen der ARD-Dokumentationen gehören in den nächsten Monaten unter anderem Filme wie »Primus am Abgrund« über die Deutsche Bank und mehrere Beiträge zum 40. Jahrestag des Deutschen Terror-Herbsts mit den Anschlägen auf den ehemaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback, den Bankier Jürgen Ponto und den ehemaligen SS-Offizier und späteren Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer. dpa/nd

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