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Sumpfblasen in der Seehofer-Stadt

Der Korruptionsskandal im bayerischen Ingolstadt beunruhigt längst auch die CSU-Spitze

  • Von Paul Winterer, Ingolstadt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Seit 45 Jahren stellen die Christsozialen den Oberbürgermeister im bayerischen Ingolstadt - ununterbrochen. Die Heimatstadt von CSU-Chef Horst Seehofer, in der vor 500 Jahren das Reinheitsgebot fürs Bier erlassen wurde, wird seit Monaten von einem Skandal erschüttert, der so gar nichts mit Reinheit zu tun hat. Es geht um Vetternwirtschaft am Klinikum Ingolstadt. Auch der Kauf einer Wohnung von Ex-Oberbürgermeister Alfred Lehmann (CSU) beschäftigt die Staatsanwaltschaft.

Schon werden Vergleiche mit Regensburg laut. Der dortige Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) sitzt in Untersuchungshaft, und auch gegen dessen Amtsvorgänger Hans Schaidinger (CSU) ermittelt die Justiz. Sie wirft ihnen Bestechlichkeit im Zusammenhang mit einer Grundstücksvergabe vor. Die beiden etwa gleich großen Städte erleben seit Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung sondergleichen, sehen sich nun aber dem Vorwurf der Filzokratie ausgesetzt. Der Imageschaden is...


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