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Nordhausen: Ein Jahr nach Erdfall ist Krater noch da

Nordhausen. Ein Jahr nach dem Erdfall im thüringischen Nordhausen will der Landkreis prüfen, ob das Loch weiter offen bleiben oder zugeschüttet werden soll. Noch in diesem Jahr werde ein Konzept erarbeitet, ob und wie der Hohlraum kostengünstig verfüllt werden könne, sagte die Sprecherin des Landratsamtes, Jessica Piper, am Montag. Bei dem Erdfall Ende Februar 2016 war ein metertiefes Erdloch auf dem Betriebshofgelände der Service Gesellschaft entstanden, in dem Teile zweier Verwaltungsgebäude verschwand. Dem Unternehmen entstand den Angaben zufolge ein wirtschaftlicher Schaden von 851 000 Euro. Um den Verlust für die Service Gesellschaft auszugleichen, kaufte der finanziell klamme Kreis das Grundstück zurück und stockte sein Stammkapital an dem Betrieb auf. Da das abgezäunte Gelände mit dem Krater nicht mehr zu nutzen ist, musste sich die Gesellschaft andernorts niederlassen. dpa/nd

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