Erdgas unter Druck

Alternativtreibstoff LNG könnte die Umweltbilanz der Schiffsmotoren verbessern - doch die Koalition spielt nicht mit

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Fähre »Ostfriesland« verkehrt zwischen der Nordseeinsel Borkum und Emden. Das ist nichts Besonderes. Besonders ist aber der Antrieb: Der Motor wird mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben. Im Sommer 2015 fand die Jungfernfahrt nach einem neunmonatigem Werftaufenthalt statt. Das Schiffsprojekt verlangte einen kompletten Neubau des Achterschiffes. In der EU gab es bis dahin kein Konzept, in dem eine Fähre vom schmutzigen Schiffsdiesel auf das umweltfreundlichere Flüssiggas umgerüstet wird. Es folgte der Neubau des Fahrgastschiffes »Helgoland« für über 1000 Passagiere. Der Eigentümer, die AG Ems, setzt mit seinen beiden Schiffen als erste deutsche Reederei auf LNG-Technik.

Doch im überschaubaren Ostfriesland zeigen sich die Probleme im Großen: Es fehlt wie bei den Elektroautos derzeit an ausreichend großen Stückzahlen, um LNG-Schiffe wirklich wettbewerbsfähig zu machen. Und es gibt kaum Tankstellen. In Deutschland wird kein LNG produziert. E...

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