Schulz setzt auf Vergesslichkeit

Andreas Wehr über den designierten SPD-Kanzlerkandidaten und seine neuen Ansichten

  • Von Andreas Wehr
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In einem Interview der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« verriet Sigmar Gabriel deren Lesern, weshalb Martin Schulz der richtige Spitzenkandidat für die SPD sei: »Er ist nicht Teil der vielen Konflikte, die ich in meiner Zeit als Vorsitzender der SPD ja austragen musste. Themen wie die Vorratsdatenspeicherung, das Freihandelsabkommen CETA mit Kanada und manches andere mehr haben ja auch innerhalb der SPD viel Kraft gekostet. Mit all dem hat Martin Schulz nichts zu tun, und er ist deshalb für Wählerinnen und Wähler der Grünen und der Linkspartei wählbar. Und er ist nicht so verhaftet mit der Großen Koalition wie ich.«

Gabriel hofft dabei auf die Vergesslichkeit der Wählerinnen und Wähler, denn in Wirklichkeit hatte Schulz mit dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) durchaus »etwas zu tun«. Obwohl als Präsident des Europäischen Parlaments eigentlich zur Zurückhaltung verpflichtet, hatte er sich stets für dieses Abk...

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