Aufatmen bei den Bausparkassen

Hunderttausende Verträge wurden von den Anbietern gekündigt, weil sie keine hohen Zinsen zahlen wollen

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Deutschlands Bausparkassen stecken in der Klemme. Das Niedrigzinsumfeld erschwert ihr Geschäft. Die von der Europäischen Zentralbank ausgelöste Geldflut erlaubt es auch Banken und Versicherern, bauwilligen Kunden preiswerte Kredite anzubieten. Die Summe der Bausparkassendarlehen sank laut Bundesbank im Jahr 2016 auf ein Rekordtief von 14 Milliarden Euro - in guten Zeiten waren es noch über 40 Milliarden.

Doch nicht allein die Erträge sinken: Zusätzlich drücken Altlasten auf die Gewinnmargen. Viele Bausparer schlossen in den 1980er und 1990er Jahren Verträge mit jährlichen Guthabenzinsen von bis zu fünf Prozent ab. Damals war Geld knapp, und die Bausparkassen buhlten um die Sparwilligen. Heute liegen solche Guthabenzinsen weit über den Zinssätzen, die Institute für Kredite kassieren.

Der Bausparvertrag werde als Kapitalanlage missbraucht, so der Vorwurf der Bausparkassen. Viele Kunden weigern sich bisher aber, freiwillig auf i...

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