Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Lösung für die Bühnen am Ku’damm

Der Dauerstreit um die Berliner Ku’damm-Bühnen findet offenbar ein versöhnliches Ende: Die beiden privaten Spielstätten dürfen an ihrem jetzigen Standort bleiben, müssen aber Abstriche hinnehmen. Im Streit zwischen dem Chef der Theater, Martin Woelffer, und dem Investor Cells Bauwelt habe es eine Einigung gegeben, teilte Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linkspartei) am Dienstag in Berlin mit.

Tatsächlich werden beide Theater abgerissen und durch ein neues Theater im Untergeschoss ersetzt - statt zwei Bühnen soll es dann nur noch eine geben. Investor Cells Bauwelt hat sich laut Senator Lederer dazu verpflichtet, für den Bau des neuen Theaters aufzukommen. Zusätzlich werden 600 000 Euro Mietschulden erlassen. »Es ist ein klassischer Kompromiss. Natürlich tut es weh, dass wir die historischen Theater nicht erhalten konnten«, sagte die Pressesprecherin der Ku’damm-Bühnen, Brigitta Valentin. Man habe aber pragmatisch sein müssen, um den Fortbestand der Woelffer-Bühnen zu sichern und sei froh über den Kompromiss.

Außerdem gebe es einen Unterschied zu den alten Plänen, die für den Streit zwischen Investor und Theater-Chef Woelffer gesorgt hatten: »Wir haben 3,3 Millionen Euro zur Verfügung, um den Ausbau des Theaters zu gestalten«, sagte Valentin. Zwischen Woelffer und dem Investor wurde laut Lederer eine Mietdauer von 20 Jahren mit der Möglichkeit zur Verlängerung um weitere zehn Jahre vereinbart. »Damit wäre der Theater-Standort Ku’damm dauerhaft für den Betreiber der Ku’damm-Bühnen und damit auch für das Publikum gesichert«, bilanzierte der Senator. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln