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Senat baut vier neue Schießstände

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Wegen der Probleme mit schadstoffbelasteten Schießständen der Polizei will der Senat jetzt zügig vier neue Trainingsanlagen bauen lassen. Derzeit werde die Ausschreibung vorbereitet, sagte ein Sprecher von Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Dienstag. Die Schießstände in Charlottenburg, Marzahn und Reinickendorf sollen im kommenden Jahr in Betrieb gehen. Weitere neue Schießanlagen sollen in den nächsten Jahren folgen. Die »Berliner Morgenpost« hatte zuerst darüber berichtet.

In der Vergangenheit waren immer wieder Schadstoffbelastungen in den Trainingsstätten festgestellt worden - entweder aus Rückständen des Schießpulvers wegen schlechter Belüftung oder aus asbestbelasteten Baustoffen. Eine Studie im Auftrag des Senats soll nun klären, ob es gesundheitliche Folgen gibt.

Geisel hatte bereits angekündigt, dass der Schießstand Wannsee bis Mitte des Jahres wieder zur Verfügung stehe. Für die Erneuerung maroder Schießanlagen seien 116 Millionen Euro nötig, 70 Millionen Euro stünden bereits im laufenden Jahr bereit. Die Berliner Polizei kann derzeit nur 11 von 73 Schießbahnen nutzen. dpa/nd

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