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Exil in Shanghai

Shoa-Gedenken in China

  • Von Roland Kaufhold
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ein außergewöhnlicher Gedenkort - und eine bemerkenswerte Kooperation mehrerer Botschaften: Am 22. Februar erinnerten in der tschechischen Botschaft in Peking die tschechische, die deutsche und die israelische Botschaft gemeinsam an den Holocaust.

Gastredner war der am 1942 in Shanghai als jüdisches Flüchtlingskind geborene und heute in Köln lebende Autor Peter Finkelgruen. Finkelgruen hat seine ersten vier Lebensjahre in Shanghai verbracht. Anschließend ging er mit seiner schwer erkrankten Mutter und seiner Großmutter, die drei Konzentrationslager überlebt hatte, nach Prag.

Die Idee zur Einladung Finkelgruens für diese Shoah-Gedenkrede in Peking kam von der jüdischen Gemeinde von Prag. Und dieser Blickwinkel - China, Israel, Tschechoslowakei und Deutschland - bildete den von Finkelgruens Vita durchzogenen Versuch zur Erinnerung an den schwierigen Weg der Aussöhnung zwischen diesen vier Ländern.

Finkelgruen erinnerte in seinem Vort...


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