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Yücel, der »Türke vom Dienst«

Netzwoche über die Berichterstattung zum Fall des in der Türkei inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel

  • Von Jürgen Amendt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In der Türkei sitzen derzeit zahlreiche inländische Journalisten in Haft, ihre ausländischen Kollegen wurden bislang weitgehend verschont. Erstmals wurde vor Wochenfrist mit Deniz Yücel allerdings ein deutscher Journalist in Gewahrsam genommen. Yücel, der früher für die Wochenzeitung »Jungle World« und die »taz« arbeitete, ist seit 2015 Türkei-Korrespondent der WeltN24-Gruppe. Ihm wird »Mitgliedschaft in einer Terrororganisation« und »Terrorpropaganda« vorgeworfen. Dabei geht es um gehackte E-Mails, die vom Mailkonto des türkischen Energieministers Berat Albayrak stammen sollen, dem Schwiegersohn des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Yücel hatte darüber u. a. in der »Welt« berichtet.

Deniz Yücel, der neben einem deutschen auch einen türkischen Pass hat, sitzt noch immer im Polizeigefängnis von Istanbul. Der Fall beschäftigt die deutsche Diplomatie, wirft aber auch ein Licht auf die nach wie vor von Klischees und Vorurteilen ...


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