Paula Irmschler 25.02.2017 / Kommentare

Sapiosexuelle auf der Pirsch

Über die Erregung durch einen sehr attraktiven Intellekt

Es wird immer schlimmer mit dieser Generation. Einerseits ist sie beziehungsunfähig, wie in unzähligen Artikeln beschworen wird, andererseits scheint sie nichts anderes zu tun, als ihre Beziehungen und Vorlieben aufs Genaueste zu definieren. Jeder Bock braucht einen Namen.

Nur wenn man komplett mit dem Irdischen gebrochen hat, hält man es aus diesem Grund längerfristig auf Datingportalen aus. Der Beziehungsstatus kann dabei wie folgt lauten: Single, Mingle, Pringle, Friends with benefits, offene Beziehung, Bromance (bei Frauen nennt man es »Freundschaft«), monogam, polyamorös, polyphon, Klingelton. Unter sexuellen Ausrichtungen findet man zum Beispiel: hetero, schwul, bisexuell, asexuell, demisexuell, lesbisch, pansexuell, queer, unklar - und sapiosexuell. Bis auf den letzten Begriff sind das verständliche, sinnvolle Zuschreibungen, wenn auch ne...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: