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Fürstliches Skelettpuzzle

Die Sanierung der Familiengruft der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz ist angelaufen

  • Von Winfried Wagner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mirow. Als Zahnmediziner ist Rajko Lippert einiges gewohnt. »Aber als wir die Toten aus den Särgen in der verfallenen Fürstengruft geborgen haben, haben mir die Arme gezittert«, sagte der Vorsitzende des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz am Donnerstag in Mirow.

Lippert traf sich an der Mecklenburgischen Seenplatte mit Bundes- und Landespolitikern, Experten und Kirchenmitarbeitern, um die laufende Sanierung der herzoglichen Fürstengruft abzusprechen. Die im vergangenen September angelaufene Restaurierung und Aufarbeitung der Gruft in der Johanniterkirche auf der Schlossinsel in Mirow erweist sich derweil als schwieriges Identitätspuzzle, bei dem schon einige Merkwürdigkeiten ans Licht kamen.

»Wir haben durch Untersuchungen jetzt weitere Skelette genauer zuordnen können, darunter ist der Begründer der Stadt Neustrelitz, Adolf Friedrich III.«, sagte Lippert. Adolf Friedrich III. (1685-1752) hatte nach dem Brand des Schlosses in Alt-St...


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