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Senatorin will Wünsdorf loswerden

Wünsdorf. Die im Vorjahr als bundesweites Vorbild gepriesene Zusammenarbeit von Berlin und Brandenburg bei der Unterbringung von Flüchtlingen ist wohl endgültig gescheitert. »Ich werde dem Senat am Dienstag vorschlagen, den Vertrag mit Brandenburg wieder zu kündigen«, sagte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (LINKE) der »B.Z.« (Sonnabend). »Uns fehlen die Flüchtlinge, die dort reinpassen.«

Für das Potsdamer Innenministerium kommt dieser Vorstoß nicht überraschend. »Jetzt ist der Senat in der Pflicht, darüber zu befinden«, sagte Ministeriumssprecher Ingo Decker. Beide Länder hatten im Oktober 2016 vereinbart, das in Wünsdorf bis zu 995 Flüchtlinge aus Berlin für maximal sechs Monate unterkommen können. Allerdings waren die Kriterien für die Auswahl der Flüchtlinge so eng gefasst, dass nur ein paar Dutzend dort einzogen. Die Folge: Berlin zahlte für die weitgehend ungenutzten Plätze pro Tag rund 10 000 Euro. Den Angaben zufolge soll die Kündigung zum 15. Oktober wirksam werden. Das ist der frühestmögliche Zeitpunkt. dpa/nd

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