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»Ich bin freudig erregt.«

Notizen von zwei Konferenzen in Berlin anlässlich des 100. Jahrestages der Russischen Revolution

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Die LINKE gab den Auftakt. Und das war auch gut so. Ein Frage der Ehre. Eine Frage der Ehre? Es ging, es geht um ein ambivalentes Erbe. Das vor hundert Jahren die Revolution in Russland der Menschheit bescherte. Für die einen beglückend, für andere bedrückend.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung respektive deren Dependance Helle Panke lud zur Tagung »Das Echo der Russischen Revolutionen«, die drei Stunden vor der von der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur einberufenen Kommunismus-Konferenz begann. Es verwunderte nicht, dass beide Veranstaltungen sehr unterschiedlich verliefen. Nicht nur hinsichtlich Pensums, Referentenzahl sowie der Fokussierung der einen auf Ereignisse und Fakten und der anderen auf Reflexion und Bilanz.

Stefan Bollinger, Mitglied der Historischen Kommission der Linkspartei, erinnerte, wie alles begann - mit Demonstrationen und Streiks für Brot, Frieden und Brüderlichkeit d...


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