So viel Revolution wie lange nicht mehr

Das alternative München erinnert an die Räterepublik und die unrühmliche Rolle der SPD

  • Von Rudolf Stumberger
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Der Begriff »Freistaat« stammt nicht von der CSU, wie viele vielleicht denken mögen. Ausgerufen hat ihn vielmehr ein jüdischer Preuße. »Bayern ist fortan ein Freistaat«, erklärte Kurt Eisner in der Nacht zum 8. November 1918 in München, es gründete sich ein Arbeiter-, Soldaten- und Bauernrat. Nach Abschaffung der Monarchie in Bayern ist Eisner der erste bayrische Ministerpräsident der republikanischen Demokratie. Eine seiner ersten Maßnahmen: Er führte das Frauenwahlrecht ein. Allerdings: Bei der Landtagswahl am 12. Januar 1919 - die Frauen durften erstmals mitwählen - erlitten Eisner und seine USDP mit nur 2,5 Prozent Stimmanteil eine vernichtende Niederlage. Am 21. Februar machte sich der erste Ministerpräsident des Freistaats auf in den Landtag, um seinen Rücktritt anzubieten. Auf dem Weg dorthin wurde er von einem jungen Adeligen er schossen.

Das offizielle Gedenken an den ersten bayerischen Ministerpräsidenten ist angesichts ...

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