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Ex-SachsenLB-Manager will Geldauflage bezahlen

Leipzig. Mit dreimonatiger Verspätung will ein wegen Untreue angeklagter Ex-Manager der SachsenLB doch noch die geforderte Geldauflage von 80 000 Euro zahlen. Damit wird der Prozess am Landgericht Leipzig demnächst voraussichtlich endgültig beendet. Wenn das alles so laufe wie geplant, werde das Verfahren ohne einen weiteren Verhandlungstag eingestellt, sagte der Vorsitzende Richter Volker Sander. Der Ex-Manager hätte die Summe schon im Dezember zahlen sollen, brachte aber das Geld zunächst nicht auf. Das Gericht hatte damals nach rund einem Jahr mündlicher Verhandlung entschieden, das Verfahren gegen ihn und einen zweiten Angeklagten wegen geringer Schuld gegen die Geldauflage vorläufig einzustellen. Der zweite Ex-Banker zahlte sofort. Es war der wohl letzte Strafprozess um die Beinahe-Pleite der SachsenLB. Die Bank war 2007 wegen riskanter Kreditersatzgeschäfte in die Krise geraten und musste notverkauft werden. dpa/nd

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