Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Ex-SachsenLB-Manager will Geldauflage bezahlen

Leipzig. Mit dreimonatiger Verspätung will ein wegen Untreue angeklagter Ex-Manager der SachsenLB doch noch die geforderte Geldauflage von 80 000 Euro zahlen. Damit wird der Prozess am Landgericht Leipzig demnächst voraussichtlich endgültig beendet. Wenn das alles so laufe wie geplant, werde das Verfahren ohne einen weiteren Verhandlungstag eingestellt, sagte der Vorsitzende Richter Volker Sander. Der Ex-Manager hätte die Summe schon im Dezember zahlen sollen, brachte aber das Geld zunächst nicht auf. Das Gericht hatte damals nach rund einem Jahr mündlicher Verhandlung entschieden, das Verfahren gegen ihn und einen zweiten Angeklagten wegen geringer Schuld gegen die Geldauflage vorläufig einzustellen. Der zweite Ex-Banker zahlte sofort. Es war der wohl letzte Strafprozess um die Beinahe-Pleite der SachsenLB. Die Bank war 2007 wegen riskanter Kreditersatzgeschäfte in die Krise geraten und musste notverkauft werden. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln